Weiterbildung ohne den Job aufzugeben
Berufsbegleitend zu studieren, kann eine enorme Belastung sein, schliesslich musst du Beruf und Studium unter einen Hut bringen. Mit der richtigen Planung ist das aber alles durchaus zu bewältigen und die Vorteile eines berufsbegleitenden Studiums sind enorm! Hier verraten wir dir, wie sich Studium und Beruf vereinen lassen und wie du dir so neue berufliche Wege eröffnen können.
Die Berufswelt verändert sich, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Durch die Digitalisierung hat sich dieser Wandel in den letzten Jahrzehnten aber dramatisch beschleunigt, sodass es heutzutage fast unverzichtbar ist, nach der Ausbildung irgendwann noch einmal die Schulbank zu drücken. Ob neue IT, neue Verfahrenstechniken oder neue, digitalisierte Unternehmensabläufe: irgendwann wird wohl jeder Arbeitnehmer auf etwas stossen, das während seiner Ausbildung noch als «Zukunftsmusik» abgetan wurde. Um gegenüber den jüngeren Kollegen nicht ins Hintertreffen zu geraten, ist dann eine Weiterbildung nötig.
Welchen Weg du dabei einschlägst, bleibt natürlich dir überlassen. Allerdings bietet ein berufsbegleitendes Studium viele Vorteile, die es zu einer ausgesprochen interessanten Alternative machen. Ein Studium neben dem Beruf bedeutet jedoch auch eine beträchtliche Mehrbelastung. Wir zeigen dir daher, wie du die Vorteile des berufsbegleitenden Studierens für dich nutzt, ohne dich dabei einer übermässigen Belastung auszusetzen.
Berufsbegleitendes Studium: Was ist das und für wen eignet es sich?
Bevor es aber um den Nutzen eines berufsbegleitenden Studiums geht, müssen wir zunächst einmal klären, was man darunter überhaupt versteht. In der Regel ist damit ein Studium gemeint, das neben dem Beruf stattfindet. Der Arbeitgeber ist normalerweise nicht involviert, sodass Studium und Beruf grundsätzlich getrennt bleiben. Daher ist auch ein Studienfach denkbar, das mit dem aktuell ausgeübten Beruf nichts oder nur wenig zu tun hat. So wird beispielsweise eine berufliche Neuausrichtung möglich.
In den meisten Fällen entscheiden sich Arbeitnehmer aber für das berufsbegleitende Studieren, um die Fähigkeiten in ihrem Fachbereich auszubauen und so ihre Karrierechancen zu verbessern. Wichtig bei einem berufsbegleitenden Studium ist allerdings, dass du genug Zielstrebigkeit und Disziplin mitbringst. Im Rahmen eines Studiums wird erwartet, dass du Eigeninitiative zeigst und dir, nach entsprechender Anleitung, Lehrstoff selbst erschliesst. Das ist ohne einen Beruf nebenher in der Regel bereits aufwändig genug. Musst du dich um Studium und Job kümmern, wirst du das am ehesten schaffen, wenn du diszipliniert vorgehst. Zielstrebigkeit ist für einen möglichst raschen Abschluss des Studiums nötig. Schliesslich soll sich die Doppelbelastung durch Beruf und Studium ja nicht über viele Jahre hinziehen.
Die Balance zwischen Studium und Beruf muss stimmen
Nach acht Stunden im Büro noch einmal die Schulbank zu drücken, das klingt im ersten Moment wenig verlockend. Mit der richtigen Organisation ist das allerdings weit weniger anstrengend, als du vielleicht glaubst. Und mit der passenden inhaltlichen Ausrichtung im Studium kannst du im Beruf perfekt durchstarten. Aber am besten erst einmal alles der Reihe nach.
Willst du neben dem Beruf noch studieren, musst du einen Weg finden, deine Zeit sinnvoll auf beide Bereiche aufzuteilen, ohne dass dabei die Freizeit beziehungsweise die Erholung zu kurz kommt. Eine Möglichkeit ist es, deine Wochenarbeitszeit zu reduzieren. Das geht selbstverständlich nur, wenn dein Arbeitgeber damit einverstanden ist. Durch eine Weiterbildung, die du auch noch aus eigener Tasche bezahlst, zeigst du deinem Chef aber, dass du dich stärker ins Unternehmen einbringen willst. Normalerweise wird er daher auch einverstanden sein, wenn du eine Zeit lang beruflich etwas kürzertrittst. Statt einer Reduzierung der Arbeitszeit kannst du auch eine Flexibilisierung vereinbaren. So kannst du dir deine Arbeitszeit besser einteilen, durch die Verlagerung ins Home-Office lassen sich Fahrtzeiten einsparen.
Alternativ oder ergänzend kannst du dich zudem für eine Fachschule wie TEKO entscheiden, die es dir durch ihr Angebot erleichtert, Job und Studium zu vereinen. TEKO fungiert sowohl als Tages- als auch als Abendschule. Du kannst dich also entscheiden, ob der Unterricht an zwei Abenden unter der Woche und am Samstagmorgen oder an einem ganzen Wochentag sowie an einem Abend oder am Samstagmorgen stattfinden soll. Diese flexible Einteilung macht es sehr viel einfacher, Beruf und Studium unter einen Hut zu bringen.
Synergieeffekte durch ein berufsbegleitendes Studium
Ein berufsbegleitendes Studium bedeutet aber nicht nur eine Mehrbelastung, es eröffnet dir auch einzigartige berufliche Chancen. Insbesondere dann, wenn du Beruf und Studium thematisch aufeinander abgestimmt hast. So eignest du dir nämlich neues theoretisches Wissen an, das du dann im Beruf gleich praktisch anwenden kannst. Zusätzlich sorgt das Studium für Abwechslung und lässt selbst eingefahrene Betriebsabläufe wieder interessant erscheinen. Mit deinem neuen Wissen kannst du die Abläufe aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten und findest möglicherweise sogar einen Weg, die Prozesse zu verbessern oder zu beschleunigen.
Darüber hinaus beweist du deinem Vorgesetzten mit einem erfolgreichen berufsbegleitenden Studium, dass du selbst schweren Belastungen gewachsen bist, eine wichtige Eigenschaft in jeder gehobenen Position. Zudem zeigst du Eigeninitiative und den Willen, dich beruflich weiterzuentwickeln. Besser kannst du dich kaum für eine Beförderung empfehlen.
Tipps für Studium und Beruf
Die richtige Fachschule und angepasste Arbeitszeiten helfen zwar, ein Studium neben dem Beruf zu ermöglichen, trotzdem bleibt dieser Weg aber mit einer deutlichen Mehrbelastung verbunden. Um das Ganze ohne grössere Probleme über die Bühne zu bringen, sind daher einige weitere Schritte nötig oder zumindest sinnvoll.
Ganz entscheidend ist natürlich gutes Zeitmanagement, denn wer viele Termine hat, muss seine Zeit effektiv nutzen, um Fortschritte zu erzielen. Mindestens ebenso wichtig ist eine gute Planung, die im Idealfall feste Ziele einschliesst. Anhand dieser Ziele kannst du nämlich sehr einfach deine bisherigen Fortschritte ablesen und überprüfen, ob du den Zeitplan, den du dir gesetzt hast, auch einhältst. Zusätzlich gibt es noch eine Reihe weiterer Massnahmen, die dir das Leben mit Studium und Beruf erleichtern. Wir haben einige davon in einem White Paper für dich zusammengefasst.
Fazit
Ein berufsbegleitendes Studium kann dir zahlreiche Karrierechancen eröffnen, zum Teil sogar in ganz neuen Berufsfeldern. Beruf und Studium lassen sich allerdings in der Regel nicht so ohne Weiteres vereinen. Die Wahl der passenden Fachschule kann dieses Problem schon einmal deutlich vereinfachen, mit gutem Zeitmanagement und einem durchdachten Plan lässt es sich dann vollends auflösen. Nimm deine berufliche Zukunft in die Hand und entscheide dich für ein berufsbegleitendes Studium bei TEKO!











